Spreizfuß: Ursachen, Symptome, Behandlung

Unter einem Spreizfuß versteht man eine Fehlstellung des Fußes, die durch eine Absenkung des Fuß-Quergewölbes und gleichzeitiger Verbreiterung des Vorfußes verursacht wird. Die Mittelfußknochen im Vorfuß klaffen auseinander und die große Zehe verformt sich zunehmend. Dadurch werden Stellen des Fußes mehr belastet, die sonst kein Gewicht zu tragen hätten.

Als Folge kann es zu Schwielen und Druckstellen kommen, die sehr schmerzhaft und unästhetisch sind. Der Spreizfuß ist die Fußfehlstellung, die am häufigsten Schmerzen bereitet. Betroffen sind oft die mittleren Zehen und die Fußunterseite. Dort bilden sich auch vermehrt Schwielen und Hühneraugen. Außerdem begünstigt ein Spreizfuß einen Hallux Valgus.

Ursachen von Spreizfüßen

Für einen Spreizfuß kommen viele Ursachen in Frage. Oft sind es dabei mehrere Faktoren, die zusammen im Lauf der Zeit zu einem zunehmenden Abspreizen der Mittelfußköpfe führen. Einer der häufigsten Faktoren, durch den Spreizfüße verursacht werden, ist das Tragen ungeeigneter Schuhe, vor allem von Absatzschuhen, da dadurch die Vorfußbelastung verfünffacht ist.

Aber auch Übergewicht oder rheumatische Erkrankungen können mögliche Ursachen für einen meist entzündlich schmerzhaften Spreizfuß sein.

Ursachen

  • Übergewicht
  • Ungeeignete Schuhe mit hohen Absätzen
  • Erbliche oder altersbedingte Bindegewebsschwäche
  • Verletzungen, z.B. die sog. „Marschfraktur“

Behandlung von Spreizfüßen

Erste Hilfe bei Spreizfüßen schaffen weiche, speziell angefertigte Einlagen, die die beanspruchten, mittleren Zehen entlasten und so die Schmerzen lindern. Auch das Tragen des Mavomed Verbandschuhes kann Linderung verschaffen, da das flexible Material dem Fuß genügend Raum bietet.

Eine dauerhafte Lösung bietet allerdings nur das langsame Aufbauen der Fußmuskulatur. Versuchen Sie also so oft wie möglich auf weichen Böden barfuß zu laufen, um Ihren Fuß zu entlasten und zu kräftigen. Erst wenn der Fuß stark verformt ist und Einlagen nicht ausreichen, kommt eine OP in Frage.

Behandlungsmethoden

  • Wechselbäder
  • Entzündungshemmende Medikamente
  • Einlagen zur Untersützung des Quergewölbes
  • Bei akuten Entzündungen hilft Ruhigstellung
  • Fußgymnastik
  • Barfußlaufen

Übungen für Ihre Füße

Neben viel Bewegung empfiehlt es sich, mit Gymnastik-Übungen (z.B. Greifübungen mit den Zehen, Barfußlaufen) die Fußmuskulatur zu stärken – beseitigen lässt sich die Fehlstellung so allerdings nicht.

Die richtigen Schuhe bei Spreizfüßen

Gerade bei Spreizfüßen ist auch gutes Schuhwerk wichtig, welches bestimmte Anforderungen erfüllen muss. Optimal sind weite Schuhe wie unser Mavomed Verbandschuh, die dem verbreiterten Vorderfuß ausreichend Platz bieten.

Achten Sie beim Kauf Ihrer Schuhe außerdem auf das verwendete Obermaterial, welches möglichst flexibel sein sollte, um so weitere Druckstellen oder Hühneraugen, welche Aufgrund der Fußdeformation auftreten können, zu verhindern.